"Österreich ist wirklich eine Insel"
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Das Videoportal Youtube als Fernseh-Ersatz?
Nach einem Bericht des ´Wall Street Journal´ plant die Google-Tochter die Einführung einer Reihe von Kanälen, auf denen dann fünf bis zehn Stunden pro Woche professionell produzierte Unterhaltung laufen soll. Youtube spreche gerade mit Hollywood-Agenten, um die nötigen Inhalte zu beschaffen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eingeweihte Personen. Bereits seit einiger Zeit häufen sich die Indizien, dass Youtube erwachsen werden will. Kleine Internetfilmchen, zumeist von Amateuren gedreht, hatten die Plattform groß gemacht. Doch die Befürchtung ist, dass die Begeisterung für lachende Babys und drollige Hundewelpen irgendwann nachlässt. Dem scheint Youtube mit professionell produzierten Sendungen vorbeugen zu wollen. Erst vor einem Monat hatte Youtube eine Webvideo-Firma gekauft. Nach Angaben des ´Wall Street Journal´ sind zunächst 20 Kanäle geplant, etwa zu den Themen Sport und Kunst. Die Inhalte will sich Youtube demnach bis zu 100 Millionen Dollar kosten lassen. Das würde sich letztlich rechnen, sofern die Zuschauer länger bei Youtube verweilten und entsprechend auch mehr Werbung konsumierten. Darüber finanziert sich das Portal. Zwischenzeitlich hatte Youtube auch schon erwogen, eine Online-Videothek aufzumachen. Erste Tests liefen schon. Auf dem Feld tummeln sich allerdings bereits eine ganze Reihe von Rivalen und das recht erfolgreich. Platzhirsch in den USA ist Netflix. Auch Apple und Amazon strahlen Kinofilme oder Fernsehsendungen übers Internet aus - gegen Geld versteht sich.aus: wallstreet-online.de
Über ein Drittel der Zehn- bis 14-Jährigen startet den Tag zwischen 6.00 und 8.00 Uhr mit dem Internet, um Einträge in Sozialen Netzwerken abzufragen. Auch während des Vormittags bleibt das Handy immer eingeschaltet und wird zum Versenden von SMS oder als Onlinezugang genutzt - ungeachtet etwaiger Verbote durch die Schulleitung. Im Laufe des Nachmittags und Abends waren alle Befragten mehrmals online, jeder Zweite trifft in dieser Zeit auch Freunde.
Zu diesem Ergebnis kommt die am Dienstag veröffentlichte "Digikids 2011"-Studie, die anlässlich des zweitägigen Kongresses "Kinder und digitale Medien" von 6. bis 7. April in Wien präsentiert wurde. 63 Schüler im Alter zwischen zehn und 14 Jahren wurden dafür in qualitativen Interviews über ihre Mediennutzung befragt.
Im Mittelpunkt der Online-Aktivitäten steht die Unterhaltung und der Austausch mit Freunden. Vor allem Soziale Netzwerke wie Facebook sind der Renner unter den Schülern. 65 Prozent der Kinder nutzen Facebook, 57 Prozent haben ein eigenes Profil. E-Mails spielen hingegen in der Kommunikation mit Gleichaltrigen so gut wie keine Rolle.
Auch Videoportale wie YouTube und Onlinespiele-Sammlungen mit kostenlosen Minigames sowie Sportseiten gehören zu den Favoriten der Jugendlichen. Zwar gibt es hier laut Studie geschlechtsspezifische Unterschiede: Buben mögen Fußballseiten, Mädchen bevorzugen typische Girlie-Themen. "Es gibt aber durchaus auch Kampfspiele in Plüsch", so Petra Gregorits, Geschäftsführerin von PMG marketing research consulting.
Das Heranführen an das digitale Know-how erfolgt nach Angaben der befragten Jugendlichen vor allem durch die Eltern. Gleichzeitig wird diesen jedoch kaum technische Kompetenz eingeräumt. Laut der Studie beschäftigen sich die Eltern zudem kaum mit den Inhalten, als eher mit der Nutzungsdauer der Teenager.
Ganz generell geben die Kinder an, auch im Internet sehr ehrlich bei der Preisgabe von persönlichen Informationen zu sein. Im Gegenzug nehmen sie auch an, dass andere ehrlich sind. Gerade in Facebook wird oft recht freizügig mit den eigenen Daten und Fotos umgegangen. Über die Hälfte der Facebook nutzenden Jugendlichen geben an, bereits virtuell belästigt worden zu sein. Hier sehen die Studienautoren noch großen Aufholungs- und Aufklärungsbedarf.
Juhu!
Screenshot shot by Hugo.
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